Der Gemeinderat hat einen förmlichen Beschluss zu dem „Sanierungsgebiet-Ortsmitte“ beschlossen.

Die PDF Dateien geben Ihnen weitere Informationen:

Flyer

Lage des Sanierungsgebietes

Antrag auf Förderung

 



















 

Senioren die sich hier wohlfühlen


Auch die Ortsverwaltung ist nicht untätig. Jährlich organisiert und finanziert sie einenTagesausflug der mit rund 50 Personen immer gut ausgebucht ist.



sendommnnerSeit Frühjahr 2008 findet jeweils am 1.und 3.Mittwoch im Monat ab 14:00 Uhr ein Seniorennachmittag in der alten Dorfmühle statt,der sich immer größerer Beliebtheit bei den Seniorinnen und Senioren erfreut.senfrauen
Berta Weiland und ihre Helferinnen Jutta Frischknecht und Marliese Rösch sowie der Helfer Seppel Weiland verstehen es, bei Kaffee und Kuchen, bzw. belegten Brötchen und sonstigen Getränken für entsprechende Unterhaltung zu sorgen.

 



Früher und heute – der Vergleich

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Der Bahnhof früher... und heute.

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innenraum-heute
Innenraum der Kirche früher... und heute.

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Prot. Kirche außen früher... und heute.

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Winzerfest früher ... und heute.

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buergerhaus-klein
Dorfgemeinschaftshaus 1959
Dorfgemeinschaftshaus Postkartenmotiv

buergerhaus
Das Dorfgemeinschaftshaus heute

 

Trauung in der Dorfmühle

Im historischen Ambiente unseres Mühlenmuseums kann auch IHRE Trauung durchgeführt werden.
Schriftl. Anfragen hierfür richten Sie bitte an:
Verbandsgemeinde Grünstadt-Land
Standesamt
67269 Grünstadt
Industriestr. 11
Tel.: 06359 8001-196

Ansprechpartner vor Ort ist Ortsbürgermeister Ralf-Peter Riegel.
Montags von 18-19 Uhr
Tel.:06238 926414
oder 06238/989144 oder 0172-6238259.
 
Natürlich stehen auch die beiden Ortskirchen für Trauungen und kirchliche Fragen zur Verfügung.

Prot. Kirchengemeinde:
67229 Grosskarlbach
Hauptstr. 25
Telefon: 06238 98000
Kath. Kirchengemeinde:
67226 Dirmstein
Hauptstraße 6
Telefon: 06238 989292



Bildergalerie

Sitzgelegenheit besteht für ~ 30 Personen


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Historie – Großkarlbach früher.

Geschichte des Mühlendorfes Großkarlbach



vor 774

keltisches, römisches, fränkisches Siedlungsgebiet 


 


774

Erste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens „Karlebach“ (Carlobach)
in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch.

Der Ortsname leitet sich vermutlich vom Namen des Baches ab: „Karlbach“ (zeitweise auch Leininger Bach), heute Eckbach. 


 


11. bis 14. Jahrhundert

Großkarlbach hat verschiedene kirchliche und weltliche Grundherrn. Es wird im 14. Jahrhundert Eigentum der Leininger Grafen. Aus dieser Zeit stammen wahrscheinlich die „Befestigungsanlagen“ mit Mauern, Zäunen (Hecken), Graben und drei bewachten Tore (Pforten). Im Ortskern gibt es nur eine Mühle, die „Dorfmühle“ (siehe: Großkarlbacher Weistum von 1628). 


 

 


14./15. Jahrhundert

Großkarlbach gelangt in mehreren Abschnitten in den Besitz der Kurpfalz. 


 


1
6. Jahrhundert

Einführung der Reformation in Großkarlbach. 


 


1605

Neu- beziehungsweise Umbau der Dorfmühle (Jahreszahl über der Tür). 


 


1609/10

Umbau der Kirche unter Beibehaltung des gotischen Turmes. 


 


um 1700

 

Planung und Bau des „Schlosses Mühlenthal“ durch Matthias HAUMÜLLER



1713

 

Baubeginn der „Lutherkirche“ (heutige katholische Kirche)



um 1747

 

Bau des katholischen Kirchleins, erneuter Umbau der protestantischen Kirche.



bis 1815

 Franzosenzeit! (Revolutionstruppen, Napoleon), Amtssprache ist französisch.


nach 1815

 Die Pfalz wird bayerisch. So sah damals das Siegel aus.

Große Weingüter werden nun auch außerhalb des Ortskerns erbaut. 


 

 


1850 bis 1900

 Die 7 Großkarlbacher Mühlen sind im Umbruch: Stilllegung. 
Umrüstung (Dampfmaschinen), Umwidmung (Fabrikanlage, Wohnungen) Schulhausneubau,
Einweihung des Bahnhofes: Endstation der Lokalbahn (die Bembel) nach Frankenthal, Stillegung 1939


1950
  

 Beginn der „Neubautätigkeit“, die das Ortsbild verändert und bis heute anhält.
Von den 7 Mühlen mahlt nur noch eine, die Pappelmühle. 


1963

Abriss des katholischen Kirchleins in der Ortsmitte.


1971

 Abriss der Haumühle.


2002 – 2007

 

 Renovierung und Umwidmung der Dorfmühle zur Museumsmühle.



Heute hat sich Großkarlbach stark verändert
.

Keine der 7 Mühlen mahlt mehr.

Prägten über Jahrhunderte die Landwirtschaft und das Handwerk das Dorfleben und das Ortsbild, so sind es heute der Fremdenverkehr und das Freizeitangebot. Die Landwirtschaft hat sich vorrangig auf Weinbau und Weinvermarktung konzentriert.

Daneben gibt es im Dorf nur noch wenige Erwerbsmöglichkeiten.


 

Chronik verfasst von Rudolf Walter